[Review] Dracula Resurrection – Zurück nach Transsylvanien

[Review] Dracula Resurrection - Zurück nach Transsylvanien

Jedem, der Filme und Bücher mag, dem ist Dracula ein Begriff. Demnach ist es nicht verwunderlich, dass der berühmte Dracula seinen Weg auch in Videospiele findet. Der erste Teil der sagenumwobenen Dracula-Spielreihe wurde 1999 für den PC veröffentlicht.  In „Dracula Resurrection“ geht es nach Bram Stoker’s  Geschichte weiter und erzählt Mina’s Martyrium im Bann von Dracula.

Das Point-&-Click-Adventure „Dracula – Resurrection“ wurde von Wanadoo entwickelt und veröffentlicht, von Microids aber ab dem dritten Teil weitergeführt. Wir spielen Jonatahn Harker, der seiner verlobten Mina nachreist, um sie aus den Fängen von Dracula zu retten. Die Atmosphäre des Spiels ist zwar leicht düster, aber doch eher angenehm, fast schon normal. Die Geschichte, als auch die Charaktere wirken recht flach, ohne jeglichen Tiefgrund. Man spielt sich so durch die Umgebung des Schlosses von Dracula, ohne eine richtige Verbindung aufzubauen. So folgt man Jonathan einfach geradewegs durch das Spiel.

Das war’s auch schon – tja nun.

Die Spielweise ist so einfach, dass sie schon fast zu komisch ist. Man klickt sich einfach durch die jeweiligen Szenen und kombiniert verschiedene Dinge im Inventar mit der Umwelt. Zwischendrin kommen dann animierte Sequenzen, in denen meistens geredet wird. Ab und an auch mal eine Treppe hinunter gegangen wurde, was ich irgendwie nett gemeint, aber als unnötig empfand. Optisch ist das Spiel natürlich nicht gerade das Geschmackserlebnis, was man heute hat. Man merkt, dass der Hintergrund aus Bildern besteht und die 3D-Objekte könnte man als Versuch gelten lassen. Aber da ich sowieso eher auf das Spielerlebnis aus bin, war mir das mehr oder weniger egal.

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Nicht so egal war dann das, was Ingame so passiert ist. Die „Film“-Sequenzen wurden einem so präsentiert, als hätte ich bei einem alten Videorecorder auf der Fernbedienung aus Versehen auf Fast Forward gedrückt und musste mich daher einer Komplettlösung bedienen, um überhaupt zu wissen, was eigentlich gerade gesprochen wurde. Zudem war das ganze Spielgeschehen einfach zu flach.

  • 4/10
    Grafik/Optik - 4/10
  • 5/10
    Sound/Musik - 5/10
  • 2/10
    Story - 2/10
  • 5/10
    Steuerung - 5/10
  • 2/10
    Gameplay - 2/10
  • 1/10
    Umfang - 1/10
  • 3/10
    Spaß - 3/10
3.1/10

Kurzfassung

Gerne gespielt habe ich dieses Spiel an für sich schon, aber es hat mich nicht zufrieden zurückgelassen. Ich dachte, dass so eine Fortsetzung des Buchs als Spiel ein wenig mitreißender gestaltet worden wäre. Leider war das nicht der Fall. Die Version aus 1999 kenne ich nicht und ich weiß auch nicht, ob ich mit der CD-Rom das Remake gekauft habe. Von daher kann ich nicht, wie andere, beurteilen, ob das Urspiel gut war.

Wer mag, kann ja gerne mal in mein Let’s Play reinschauen. 🙂

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