[Preview] Vampire: The Masquerade – Bloodlines 2 – Unsere Gameplay-Eindrücke

Vampire: The Masquerade - Bloodlines 2 - Unsere Gameplay-Eindrücke

Die Erwartungen an Vampire: The Masquerade – Bloodlines 2 sind groß. Das merkt man auch beim fast einstündigen Termin bei Hardsuit Labs auf der Gamescom. Hier ist nicht nur Presse anwesend, sondern auch eingefleischte Fans der Reihe. Bei der Präsentation wurde uns eine ca. 30 minütige Gameplay-Demo gezeigt, bei der wir sogar Einfluss auf die Entscheidungen nehmen dürfen.

Zu Anfang der Demo von Vampire: The Masquerade – Bloodlines 2 werden uns die Charakterklassen vorgestellt, zwischen denen wir wählen dürfen. Hier gibt es die Auswahl zwischen Chiropteran, Mentalism und Nebulation. Bei ersterem haben wir die Fähigkeit zu fliegen, bzw. zu schweben, was uns im Kampf nützlich ist. Mit der zweiten Klasse setzen wir unsere mentale Kraft ein, Dinge oder Personen in unserer Umgebung zu manipulieren. Nebulation erinnerte mich zumindest ein wenig an Vampyr. Damit war es möglich, durch Blut quasi unsichtbar zu werden und Feinde auszumerzen.

Ob Vampire: The Masquerade – Bloodlines 2 den hohen Erwartungen gerecht wird?

Ein optischer Gaumenschmaus

Fans der Vorgänger werden sich schnell Zuhause fühlen. Das Spiel wird auch im neuen Teil in der Ego-Perspektive erlebt. Die Grafik macht auf den ersten Blick und von dem, was die Pre-Alpha-Demo anmuten lässt, einen schönen Anblick. Die verwendete Unreal Engine lässt die Nachtlichter von Seattle, wo das ganze Schauspiel stattfindet, im strahlenden Glanz erscheinen. Auch die Texturen der Umgebung und Charaktere wirken stimmig. Im Dialog wirken die Charaktere in dieser Demo allerdings noch ein wenig zu undynamisch. Mehr Bewegung, statt einfaches Rumstehen wäre hier alleine für das Feeling schon schöner.

Wir starten also als neu geborener Vampir, der im Verlauf des Spiels durch das Gewinnen von Erfahrungspunkten seine Fähigkeiten steigert. Somit hat man die Möglichkeit, sich in verschiedene Richtungen weiter zu entwickeln. Dies passiert in einem Apartment, in dem wir wohnen. Allerdings gehört uns dieses nicht, wie die Entwickler verlauten lassen. Es gehört eigentlich einem anderen Opfer der Massenverwandlung von Mensch zu Vampir. Dieses war ein Journalist und auf der Suche nach Beweisen für die Existenz von Vampiren. Die halten sich natürlich nur im Untergrund und bei Dunkelheit in Seattle auf. An dieser Stelle betonen die Entwickler, wie sehr sie darauf geachtet haben, alles so originalgetreu zu halten, wie möglich. Wer also Seattle schon einmal besucht hat, wird vieles wieder erkennen.

Für das Setting setzte man auf ein originalgetreues Seattle.

Jede Menge zu Entdecken

Neben der Hauptquest besteht natürlich die Möglichkeit, durch Erkunden der Stadt viele verschiedene Nebenquests zu absolvieren. Ausserdem sehen wir unseren Protagonisten tanzen, wenn er die Tanzfläche eines Clubs betritt. Fans dürften diese Einlage schon aus dem ersten Teil kennen. Sie wurde hier nur mit Motion Capturing neu integriert.

Wie sollte es anders sein, gibt es verschiedene Fraktionen, die die Vampire vollkommen unter Kontrolle haben. Diese unterscheiden sich optisch und auch in ihrer Einstellung und Zielen. Früher oder später wird von uns verlangt werden, uns einer dieser anzuschließen.

Ohne großartig spoilern zu wollen, zeigt uns die in der Demo angenommene Quest, wie wir unsere Fähigkeiten einsetzen, um voran zu kommen. Um unseren Blutvorrat aufzufüllen und uns somit zu heilen, besteht die Möglichkeit, Passanten und Gegner zu beißen und auszusaugen. Hierbei kann es schon einmal vorkommen, dass unser Opfer auch stirbt. Passiert das zu oft, verändert sich unser Aussehen und wir werden monströser.

Um uns zu regenerieren sind manchmal Opfer nötig.

Rein da oder dran vorbei?

Treffen wir auf Gegner, gibt es verschiedene Arten, um sie zu überlisten. Wir können ganz sneaky an ihnen vorbei schleichen, auf Konfrontationskurs gehen oder das Gespräch suchen. Dabei liegt es an uns, ob wir ganz offen, bzw. voller Aggression auf sie zugehen oder unsere Vampirfähigkeit dazu nutzen. Sind wir im Kampf, müssen wir taktisch vorgehen, denn uns wird reines Draufkloppen nicht weiter bringen.

Wie schon erwähnt, ist das ganze Spiel in der First-Person gehalten. Auf meine Frage, ob eine Third-Person möglich sei, antworten die Entwickler, dass nur „coole“ Szenen wie unsere Tanzaerobic in dieser Perspektive gehalten sei. Des Weiteren lassen sie verlauten, dass das Spiel ungefähr 30 Stunden an Spielzeit beanspruchen wird. Je nach Spielweise kann diese natürlich variieren. Außerdem wird es abhängig von unseren Entscheidungen verschiedene Enden geben.

Fazit

Auch wenn die Demo, die wir gesehen haben, eine Pre-Alpha-Version war, sah das darin enthaltene Material vielversprechend aus. Wir wissen nicht, ob eventuell noch an der Optik oder am Gameplay gearbeitet wird. Erst bei Release 2020 wissen wir, ob der Nachfolger von Bloodlines den Erwartungen den Fans gerecht wird. 

 

Screenshots: Hardsuit Labs

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