[Preview] Beyond A Steel Sky – Ein Cyberpunk-Adventure der besonderen Art

Ein Cyberpunk-Adventure der besonderen Art

26 Jahre nach dem erfolgreichen Adventure Beneath A Steel Sky veröffentlicht Schöpfer Charles Cecil, Creator des britischen Studios Revolution Software Beyond A Steel Sky. Es ist eine direkte Fortsetzung des Cyberpunk-Thrillers, in der Protagonist Robert Foster versucht, die Geheimnisse von Union City, der Stadt, die schon im ersten Teil für Furore gesorgt hat, aufzudecken.

„Beneath A Steel Sky“ war damals schon einer der prägenden Cyberpunk-Abenteuer. Die Comic-Artige 2D-Grafik mit einigen bewegten Hintergrundbildern war bezeichnend für das Spiel. In „Beyond A Steel Sky“ wird dieser optische Gaumenschmaus aufgegriffen und in 3D besonders in Szene gesetzt. Ich hatte die Möglichkeit, vorab eine Demo anzutesten. Was euch hier erwartet ist ein wundervolles Erlebnis.

Vorweg für alle, die nun Herzrasen bekommen: Man muss den ersten Teil nicht zwingend gespielt haben, denn wir bekommen im zweiten genug Hinweise und Hintergrundinformationen geliefert, die uns eine grobe Ahnung dessen geben, was bisher passiert ist. Das Abenteuer Startet und wir stehen als Robert Foster vor der beeindruckenden und scheinbar undurchdringlichen Stadt Union City. Der junge Milo ist verschwunden und die Spur hat uns hierher geführt.

Robert Foster in Union City

Die Spielmechanik ist, wie man sie von einem typischen Point-and-Click-Adventure erwarten würde. Wir führen viele Dialoge mit anderen Leuten, interagiert mit Gegenständen und lösen damit einige, aufeinander aufbauende Rätsel um voran zu kommen. Dabei ist es nicht wichtig, wie wir einem Rätsel auf die Spur kommen, denn scheinbar haben wir dabei eine gewisse Freiheit. Viele Wege führen also nach Rom. Außerdem bereitet uns MINOS, das Hacking-Tool sehr viel Spaß. Damit können wir uns in bestimmte Systeme hacken und uns zum Beispiel Zugänge verschaffen, die sonst nicht möglich gewesen wären.  Auch das Schnüffeln in der Privatsphäre der Menschen, sowie ihre Identitäten annehmen und als solche agieren gehört dazu.

Interaktionen sind durch bestimmte Icons hervorgehoben.

Mir gefiel das, was ich bisher in der kurzweiligen, aber intensiven Demo angespielt habe. Vor allem erwärmt es jedes Mal mein Herz, wenn ich eine englische Synchronisation mit britischen Akzent höre. Dementsprechend ist auch der Humor in dem Spiel, welcher mich ab und zu richtig zum Schmunzeln brachte. Wer also ein herzhaftes Retro-Feeling im moderner 3D-Grafik mit Third-Person Fortbewegung erleben möchte, der sollte sich „Beyond A Steel Sky“ vormerken. Das Adventure wird bald für den PC und die Konsole erscheinen.

Bild-Quelle: Revolution Software

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.