[Interview] >Observer_ – Nicht mit Outlast zu vergleichen!

>Observer_ - Nicht mit Outlast zu vergleichen!

Kurz vor der Gamescom 2017 haben die Entwickler von Bloober Team ihr neues Cyberpunk-Horror-Adventure „>Observer_“ veröffentlicht. Bei einem Interview sprachen wir über den Inhalt des Spiels und wieso es, wie so oft schon passiert, nicht mit Outlast vergleichbar ist.

Auf Basis der Gefühle

Mit >Observer_ wollte man ein Game kreieren, welches in erster Linie zum Nachdenken anregt. Das Spiel soll nur Dinge aufzeigen, über die man diskutieren kann, aber nicht bewerten. Auch wenn das Setting in einem zukünftigen, eher düsteren Krakau angelegt ist, möchte man damit nicht schocken oder Angst einjagen, sondern die Gefühle der Spieler stimulieren. „Um zu sehen, was in einem anderen Menschen vorgeht, muss man eine psychische Verbindung aufbauen.“, so das Blooper Team.

Digitalisierte Gedanken

Genau um diese psychische Verbindung geht es in >Observer_, obgleich im anderen Maße. Daniel Lazarski, Mitglied der Spezialeinheit >Observer_, besitzt die Fähigkeit, die Gedanken, welche dauernd digitalisiert werden, auszuspionieren und zu hacken. Während des Spiels ist es ihm daher möglich, die dunkelsten Ängste der Menschen zu sehen. Wie weit würde man also gehen und wie würde es einem gehen, wenn ein anderer über die eigenen Ängste Bescheid wüsste? Er damit machen könnte, was er wollte?

>Observer_ - Nicht mit Outlast zu vergleichen!

Der Unterschied zu Outlast

Dass die Leute gerne dazu neigen, >Observer_ mit Outlast zu vergleichen, sei, als würde man Äpfel mit Birnen vergleichen. Das Gameplay ist hier nämlich relativ einfach gehalten. Es gibt weder Jumpscares, noch muss man die ganze Zeit vor etwas davon laufen. Man kann sich in Ruhe umsehen, Dialoge führen und die Umgebung erkunden. Außerdem ist es möglich, Leichen zu untersuchen und Schlussfolgerungen ziehen.

Observer_ ist also ein Spiel, in welches man eintauchen und sich völlig gehen lassen kann. Es ist ein Cyberpunk-Horror-Adventure der anderen Art, bei dem die Interpretation dem Spieler überlassen ist.

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